Wellness-Lexikon
Abhyanga
Öl-Ganzkörpermassage (siehe Ayurveda)
AHA-Fruchtsäuren
Alpha-Hydroxy-Säure (alpha-hydroxy-acid). In der Natur hauptsächlich in Obst vorkommende Säure, die in der Kosmetik zum oberflächlichen Peeling der Haut benutzt werden.
Akupressur
Akupressur (latein. etwa: "spitzer Druck") Druckbehandlung definierter Hautpunkte, in der Regel mit Hilfe der Fingerkuppen. Dieses alternative Therapiesystem basiert auf altem Wissen, wie es zum Beispiel in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) überliefert ist. Danach zirkuliert im Körper Energie auf so genannten Meridianen. An der Hautoberfläche befindet sich ein Netz von Punkten, an denen diese Energie beeinflusst werden kann. Die Meridiane und Punkte haben Entsprechungen zu bestimmten Organen und Körperteilen; durch die Akupressur lässt sich Einfluss auf diese Partien nehmen.
Akupressur kann als Selbsthilfe erlernt werden und eignet sich auch als wirkungsvolle Ergänzung anderer Therapieverfahren. Allerdings empfiehlt sich - im Falle einer Eigentherapie von andauernden Schmerzzuständen - zuvor eine Klärung der Ursachen durch den Arzt: Es besteht sonst die Gefahr, dass mit der Unterdrückung der Schmerzen behandlungsbedürftige Erkrankungen übersehen werden. Als japanische Variante der Akupressur ist Shiatsu zu benennen.
Akupunktur
(latein. etwa: "spitzer Stich"). Ursprünglich chinesische Heiltherapie, die auf der Theorie der Meridiane (Energiebahnen) und der über den ganzen Körper verteilten Energiepunkte beruht. Diese Punkte werden durch einen Einstich mit feinen, biegsamen Nadeln stimuliert, wodurch nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Lebensenergie Qi in Fluss gebracht bzw. in einem vom Therapeuten gewünschten Sinne beeinflusst wird.
Die Akupunktur gehört in die Hände erfahrener und geschulter Ärzte bzw. Therapeuten; sie kann sehr wirksam sein z.B. in der Behandlung von Schmerzzuständen, Suchtkrankheiten u.a. So wird z.B. bei Operationen in chinesischen Kliniken und Arztpraxen mithilfe der Akupunktur teilweise auf den Einsatz von Narkosemitteln verzichtet. Vor allem in der westlichen Heilkunde kommen statt Nadeln auch Strom- bzw. Laser-Impulse zum Einsatz (Elektro- bzw. Laserakupunktur).
Anti-Aging
(engl. "gegen das Altern") Der aus dem amerikanischen Sprachgebrauch eingeführte Begriff beschreibt das Ziel, Alterungsprozesse einzuschränken oder umzukehren. Negative Begleiterscheinungen des Älterwerdens - darunter auch altersbedingte chronische Erkrankungen - sollen in ihrer Intensität und in ihrem Ausmaß vermindert und in ihrer zeitlichen Entwicklung verlangsamt werden.
Dem Leben sollen nicht nur mehr Jahre hinzugefügt, sondern die Jahre sollen vor allem mit mehr Leben erfüllt werden. Dahinter steht eine These aus der Altersforschung, nach der ein Mensch aufgrund seiner genetischen Veranlagung eigentlich ein Lebensalter von 120 Jahren und mehr erreichen könne. Alterungsprozesse seien vor allem eine Folge von Zellschädigungen, denen man mit gezielten Methoden begegnen solle. In den USA hat sich dieser Bereich der Medizin zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt.
Zu Beginn der Behandlung werden in einer ausführlichen Untersuchung Gesundheitszustand, Blut- und Hormonstatus sowie das biologische Alter festgestellt; daraus wird ein Therapieplan entwickelt. Grundlage dieser Therapie sollte stets ein gesunder Lebensstil sein, der die aktuellen Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften berücksichtigt: Ausgewogene Ernährung, gesunde Bewegung, gelassener Umgang mit Alltagsstress, Mentaltraining u.a.
Hinzu kommen gezielte Gaben von Mitteln zur Nahrungsergänzung wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Auch kosmetische Mittel bis hin zur Schönheitschirurgie werden vorgeschlagen. Der Einsatz von Hormonen spielt in vielen Behandlungsplänen eine zentrale Rolle: Da es sich dabei um ein junges, teilweise kontrovers diskutiertes Wissensgebiet handelt, sollte diese Behandlung erfahrenen Spezialisten vorbehalten bleiben.
Aqua-Fitness
(auch Aquatraining, Aqua-Aerobic, Wasser-Gymnastik u.a.) Gymnastikmethoden, welche sich die physikalischen Eigenschaften des Wassers zunutze machen: Wirbelsäule, Gelenke und Sehnen werden geschont, die Muskulatur des gesamten Körpers einschließlich der Atmung gleichmäßig belastet und damit trainiert.
Aromatherapie
Die Verwendung von Duftstoffen mit dem Ziel der Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten. In der Aromatherapie werden - in der Regel verdünnte - ätherische Pflanzenöle verwendet, im Idealfall sind diese natürlichen Ursprungs. Ein breites Sortiment steht für die verschiedensten Indikationen zur Verfügung. Bekannt sind zum Beispiel die desinfizierende und antiseptische Wirkung von Kamillen-, Nelken- oder Zitronenöl. Andere Substanzen wirken krampflösend, entspannend, anregend. Aromen sollen auch auf der "feinstofflichen Ebene" wirken und so die seelisch-geistige Harmonisierung bewirken. Naturwissenschaftlich lässt sich dies nicht nachweisen.
Erste Hinweise auf angewandte Aromatherapie findet man ca. 4.000 v. Chr. in der ägyptischen Heilkunde. Im 13. Jahrhundert erlebte die Methode in Frankreich einen Höhepunkt, geriet jedoch wieder in Vergessenheit. Durch den Trend zur Naturmedizin und alternativen Heilmethoden wurde die A.T. in den letzten Jahren wieder entdeckt.
Die Aufnahme der Wirkstoffe erfolgt über die Nase, über die Mund- und Rachenschleimhäute oder über die Haut. Die Wirkstoffe werden z.B. inhaliert, aufgetragen (auch als Wickel), einmassiert, als Badezusatz verwendet oder durch Verdampfen z.B. in der Sauna bzw. Vernebeln im Raum verteilt. Die Anwendungen können auch kombiniert werden.
LITERATUR: Monika Werner, Ätherische Öle, Gräfe und Unzer Verlag (2000)
Asanas
Muskelübungen, s.a. Yoga
Autogenes Training
(Griechisch: "aus sich selbst hervorgebracht") Eine verbreitete Selbstentspannungs-Technik, wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Sie wurde von dem Berliner Nervenarzt und Psychotherapeuten Prof. Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt. In diesem Training wird ein Mittelweg zwischen aktiver Anleitung und passivem Geschehenlassen angestrebt.
Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die inneren Erlebniswelten in der Ruhe und die körperlich-seelische Entspannung. Um diese zu erreichen, bedient sich das Verfahren suggestiver Methoden, die als Autosuggestion zu bezeichnen sind. So soll ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung erreicht werden, das einer Störung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch anhaltenden Stress und Spannungsvorgänge vorbeugen kann. Das Konzept des Autogenen Trainings basiert auf vier Pfeilern:
1. Spannung und Entspannung
2. Konzentration und Ruhe
3. Training und Lernen
4. Umschalten im Nervensystem und Ausbreitung von Entspannung im Körper
Das Autogene Training wird stets in entspannter Haltung durchgeführt und beinhaltet Schwereübungen zur Muskelentspannung, Wärmeübungen zur Entspannung der Blutgefäße, Herzübungen zur Beeinflussung der Herztätigkeit, Atem-, Sonnengeflechts- und Kopfübungen. Ziel des Autogenen Trainings ist es, sowohl körperlich als auch psychisch eine positive Veränderung sonst nicht beeinflussbarer Körperfunktionen und Empfindungen zu erreichen. Seelische Spannungszustände sollen ausgeglichen, Verkrampfungen gelöst und Schmerzen gelindert werden. So dient Autogenes Training der allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens. Es wird auch eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Ayurveda
Das Wort Ayurveda stammt aus der alten indischen Hochkultur und setzt sich aus "Ayur" = "langes Leben" und "Veda" = "Wissen" zusammen; es beschreibt demnah die Lehre vom langen (und gesunden) Leben. Die Lehre von den drei sogenannten Doshas (oder Bioenergien) bilden den Kern des Ayurveda. Vata, Pitta und Kapha, so die Namen der drei Doshas, bestimmen alle leibseelischen Funktionen. Krankheiten entstehen dann, wenn die Doshas ins Ungleichgewicht geraten. Ziel der Behandlung mit Ayurveda ist weniger ein schnelles Beseitigen der Beschwerden, sondern vielmehr eine ganzheitliche Umstimmung in Körper, Seele und Geist herbeizuführen. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Ayurveda-Behandlung auf dem Annehmen einer gesunden Lebensweise und damit auf dem Erhalten der Gesundheit.
Eine sehr wichtige Rolle spielt die Ernährung, sie beeinflußt über den Stoffwechsel direkt alle Organe. Deshalb werden viele Arten von pflanzlichen und mineralischen "Diäten" angewendet, je nach der Modalität der zu beeinflussenden Doshas. Auch Ratschläge zur Lebensführung, Meditation, Tiefenentspannung, Atem- und Körperübungen, individuelle (Öl-) Massagen, sowie der Einsatz von Musik und Kunst gehören zum Repertoire der ayurvedischen Medizin. Ayurveda ist in diesem Sinn keine Krankheits-, sondern eine ausgesprochene Gesundheitslehre.
Typische Anwendungen in Hotels sind:
· Abhyanga: von 2 Therapeuten gleichzeitig (synchron) ausgeführte Öl-Ganzkörpermassage
· Garshan: Seidenhandschuh-Massage
· Marmatherapie: Massage vitaler Punkte
· Pizichilli: die "Königliche Therapie", Ganzkörper-Synchronmassage unter dem warmen Ölstrahl; ausleitend
· Shirodhara: fließender warmer Ölstrahl auf die Stirne; vegetativ ausgleichend wirkend
· Svedana: Kräuterdampfbad
· Udvarthana: gewebeaktivierende Kräuterpaste-Massage
· Vishesh: Tiefenmassage.
Bio-Resonanz-Therapie
Die Bio-Resonanz-Therapie macht sich die Entdeckung zunutze, daß der menschliche Körper von einem extrem schwachen, aber meßbaren elektromagnetischen Feld durchdrungen und umgeben ist. Bei Krankheiten verändern sich die harmonischen Schwingungen des elektromagnetischen Feldes in disharmonische. Mittels Elektroden lassen sich diese Schwingungen über ein Kabel in ein Therapiegerät mit Meßteil leiten. So können z.B. die Akupunkturpunkte ausgetestet werden.
In der anschließenden Therapie wird versucht, die harmonische Energie wieder in den Körper zu bringen; die disharmonischen Schwingungen werden "umgekehrt" und löschen sich so im Körper aus. Der Patient erhält also nicht Strom oder Energie von außen, es werden zur Behandlung nur seine körpereigenen Schwingungen eingesetzt (MORA-Therapie).
Body-Forming
Aktives oder passives Training für die Problemzonen Bauch, Beine, Po, Oberarme und Hüften.
Body-Wrapping
Body-Wrapping Bei dieser Methode handelt es sich um eine Kompressions-Bandagierung: Der Körper wird eingecremt und in Algen, Mineralschlamm oder Fango fest gewickelt. Die Durchblutung des Gewebes und die Lymphzirkulation werden dabei angeregt. Diese Art den Körper zu entgiften ist unter anderem Teil der Cellulite-Behandlung.
Caldarium
Keramikgefliester Dampf- und Inhalationsraum, mit einer Temperatur von 47 Grad. Das Einatmen von Kräuterdämpfen wirkt positiv auf die Atemwege, die Wärme entspannt die Muskulatur und bereitet den Körper sanft auf heißere Temperaturen (Sauna) vor. Schon die Römer genossen die positive Wirkung von hoher Luftfeuchtigkeit und milder Strahlungswärme.
Callanetics
Von Callan Pinckney entwickelte Gymnastik. Diese spezielle Form der Gymnastik trainiert gezielt die Tiefenmuskulatur des Körpers. Die Bewegungen sind klein und gelenkschonend, bewirken aber durch ihre häufige Wiederholung eine Straffung des Gewebes. Daher hat sich Callanetics auch als Unterstützung in der Cellulite-Behandlung bewährt. Die Gymnastik sollte nur von bestens ausgebildeten Trainern angeleitet werden.
Cellutron
Elektrotherapiegerät, das durch geringe Stromstöße den Stoffwechsel in Muskel- und Gewebe anregt und beschleunigt. Wird hauptsächlich zur Anti-Cellulite-Behandlung eingesetzt.
Chakra » Kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad. Nach dem Verständnis der indischen Heilkunst besteht der Körper aus fließenden Energien. Die sieben Knotenpunkte, an denen sich die Energiekreise schließen, sind bestimmten Organen zugeordnet.
Chakrameditation
Gemäss der Chakra-Lehre befinden sich entlang der menschlichen Wirbelsäule sieben Energiezentren (Chakras). Die Chakras durchstrahlen den Körper entsprechend ihrer Lage in verschiedenen Bereichen, sie beeinflussen die Organfunktionen, den Kreislauf und die Hormontätigkeit, aber auch Emotionen und Gedanken. Allen Chakras sind traditionell Farben, Elemente und Symbole zugeordnet, die den energetischen Schwingungsfrequenzen des jeweiligen Energiewirbels entsprechen.
Die Arbeit an diesen Energiezentren, die aus tiefen Atmungs-, Körper- und Entspannungsübungen sowie Übungen zur Farbvisualisierung besteht, ermöglicht der/dem Übenden, diese inneren Kräfte zu aktivieren, spüren und kennen zu lernen.
Chi Yang
Akupressur zur Lösung der Energieblockaden. (Ähnlich wie Shiatsu.)
Cleopatrabad
Schon Cleopatra soll ihre Schönheit mit dem Baden in Eselsmilch erhalten haben. Ein ähnlicher Effekt wird durch den Zusatz von Milch und besonderen Ölen in das Badewasser erzielt.
Collagen
Ein Eiweiß, das den Großteil des Bindegewebes und 80 Prozent der Lederhaut ausmacht. Es wird von bindegewebsbildenden Zellen produziert und gibt der Haut Festigkeit und Widerstandskraft.
Color-Therapie
(siehe unter Farblicht Therapie)
Comedone
Mitesser, verhärtete Talgpartikel, vermischt mit Staub und abgestorbenen Hautschüppchen.
Couperose
Feine, rote Äderchen auf der Wange (ähnlich wie Besenreiser an den Beinen).
Cranio Sacrale Therapie
In der Cranio-Sacral-Therapie wird davon ausgegangen, daß der rhythmische Fluß des Gehirnwassers für das Wohlbefinden des Menschen von grosser Bedeutung ist.
Dieser Gehirnwasserfluß pulsiert normalerweise in einem Rhythmus von 6-12 Zyklen pro Minute vom Schädel (Cranio) zum Kreuzbein (Sacrum). Dabei werden die empfindlichen Nervenstrukturen versorgt und geschützt. Harmonisch bewegt werden so auch die einzelnen Knochen vom Schädel bis zum Kreuzbein. Entsteht eine Störung des Gehirnwasserflusses, so kann eine Vielzahl von Beschwerden auftreten.
Die Aufgabe des Cranio-Sacral-Therapeuten ist es nun, Blockierungen dieses rhythmischen Flusses zu erspüren und während der Behandlung durch spezielle, sehr sanfte Drucktechniken wieder aufzulösen. Dadurch können Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und eine tiefgreifende Heilung eingeleitet werden. Die Cranio-Sacral-Therapie kann auch mit gutem Erfolg bei Kindern angewendet werden.
Elektrotherapie
Elektrogeräte werden in der Schul- sowie Erfahrungsmedizin vielfältig therapeutisch eingesetzt. Mittels schwacher elektrischer Impulse wird das Gewebe stimuliert, was durchblutungsfördernd und schmerzlindernd wirken kann. Je nach Art der Behandlung spricht man von Galvanotherapie, Diathermie, Reizstrom- oder Hochfrequenztherapie. Die bekannteste Methode in der Erfahrungsmedizin ist die Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV). Diese stützt sich auf die Lehre der Energieleitbahnen und der Akupunkturpunkte aus der chinesischen Medizin. Anstelle von Nadeln werden schwache Stromstöße in den Körper geleitet.
Weitere therapeutische Anwendung von Elektrogeräten finden wir in der Bioresonanz-Therapie, sowie in der MORA-Therapie.
Farblicht Therapie
Bekanntlich stellen Farben eine Energieform dar, die als Farb- oder Lichtwellen auf uns einwirken. Die ganzheitlich wirksame Farbtherapie findet Anwendung in der Vorbeugung von Krankheiten oder als Begleittherapie körperlicher und seelisch-geistiger Störungen.
Dabei wirken die Farb-Energien nicht nur über die Augen; aus neueren Forschungen geht hervor, daß auch andere Körperstrukturen auf die durch Farben erzeugten Wellen reagieren. Insbesondere beeinflussen die Farben das vegetative Nervensystem und die eng damit zusammenarbeitenden Drüsen. Dadurch ergibt sich eine umfassende Wirkung auf den gesamten Organismus. Eingesetzt werden spezielle Lampen mit verschiedenen Farbfiltern, mit denen die entsprechenden Körperpartien beleuchtet werden. Bei der Farbakupunktur werden die Akupunkturpunkte mit kleinen Punkt-Farbstrahlern behandelt. Dies hat zur Folge, daß die Energiestörungen - vergleichbar der klassischen Akupunktur - harmonisiert werden.
Den Farben Rot und Blau sowie den Mischfarben Grün und Violett werden im Ayurveda bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die den Körperkreislauf anregen, aber auch negativ beeinflussen können. Steht die europäische Schulmedizin der Farblicht Therapie noch relativ abwartend, wenn nicht sogar ablehnend gegenüber, so zeigt sich die konventionelle Medizin in den USA aufgeschlossen und verfügt auch bereits über beachtliche Behandlungserfolge.
Feldenkrais
Die sanfte Bewegungslehre des Physikers Moshe Feldenkrais (1904-1984), die er in seinem Buch "Bewusstheit durch Bewegung" (1967) beschrieb, ist weder eine Gymnastik noch eine psychotherapeutische Methode. Vielmehr geht es um spielerisches Lernen mit dem Ziel, Muskelverspannungen zu lösen und Überlastungen der Gelenke zu korrigieren.
Alltägliche Bewegungsabläufe wie Gehen, Stehen und Sitzen werden geübt, variiert und fein abgestimmt; viele Übungen werden auch auf dem Boden liegend ausgeführt. Dadurch bekommt man einen neuen Zugang zu seinem Körper und dessen Möglichkeiten. Rückenverspannungen können auf diese Weise ebenfalls abgebaut werden.
Felke Kur
Naturgemäße Ganzheitstherapie nach Naturarzt Pastor Emanuel Felke. Hierbei werden alle Heilkräfte der Natur genutzt: heilkräftiger Lehm in Form von Bädern & Packungen, Kneippsche Wasseranwendungen, Bewegung im Freien, gezielte Ernährung. (Siehe auch bei unserem W-H-D Partner -> Felke Kurhaus Menschel.)
Fünf Tibeter
Unter der Bezeichnung die "Fünf Tibeter" versteht man ein ganzheitliches Energie-Programm, das ursprünglich von fünf tibetischen Mönchen entwickelt wurde. Dieses besteht aus fünf speziellen Körperübungen, dem Kreisel, der Kerze, dem Halbmond, der Brücke und dem Berg.
Das regelmäßige Ausführen dieser Übungen verspricht neben der Harmonisierung von körperlichen und geistigen Abläufen auch Vitalität, Zufriedenheit und Lebensfreude.
Wichtig ist die tägliche Praxis, die, beginnend mit jeweils drei Übungen, von Woche zu Woche gesteigert wird. Die "Fünf Tibeter" sind einfach im Selbststudium zu erlernen und in den Alltag zu integrieren.
Fußreflexzonenmassage
Bei der Fuß- oder Handreflexzonenmassage wird das verkleinerte Abbild des Menschen auf Füße oder Hände projiziert. Organe oder Körperstellen werden dort als Reflexzonen sozusagen repräsentiert. Durch die Massage dieser Reflexzonen kann man über die energetischen Verbindungen Wirkungen im gesamten körperlich-seelischen Bereich erzielen.
Das bedeutet, dass - obwohl nur die Füße oder die Hände massiert werden - sich die Wirkung am ganzen Menschen zeigt, vor allem jedoch in dem Organ, dessen zugeordnete Reflexzone behandelt wird. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkungen der Methode; da sie jedoch nebenwirkungsfrei ist, kann man für viele Leiden einen Therapieversuch unternehmen.
Haysche Trennkost
Der amerikanische Arzt Howard Hay entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die Theorie, daß Eiweiß und Kohlenhydrate nicht zusammen verspeist werden dürfen, da bei einer Kombination beider die Kohlenhydrate nicht verdaut werden können und dadurch im Darm zu gären beginnen. Diese Gährungsvorgänge sollen, so Hay, eine bedeutende Krankheitsursache darstellen.
Das Trennen von eiweißreicher und kohlenhydratreicher Kost, soll nicht nur den Verdauungsvorgang regulieren, beschleunigen und gesund erhalten, sondern auch eine Vielzahl von Krankheiten heilen können. Die Haysche Trennkost ist im Alltag nur schwer praktikabel und umständlich. Die tatsächliche Auswirkung dieser Theorie ist noch nicht ausreichend geklärt.
Heubad
Eingebettet in lockerem angefeuchtetem Alpenheu. Die Inhaltsstoffe von Blüten und Früchten der Gräser wirken durchblutungsfördernd, muskelentspannend, entgiftend und entschlackend.
Hydro-Jet » Ein wandernder Wasserstrahl massiert durch eine Gummimatte hindurch, auf der Sie völlig trocken liegen.
Ismakogie
Die natürliche Schwingung des Körpers: Die Ismakogie beruht auf dem natürlichen Schwingungsrhythmus, der unser ganzes Sein umfaßt. Die Wiener Kosmetikerin Prof. Anne Seidel hat daraus vor knapp 60 Jahren eine Bewegungslehre für natürliche Körperhaltung entwickelt, die das harmonische Muskelspiel wieder bewußt werden läßt und damit sowohl Gesundheit als auch gutes Aussehen bringt.
Neue Anwendungsbereiche erschlossen: Dr. Podleschak hat mit ihrem fundierten medizinischen Wissen die Lehre weiter ausgebaut und mit großem Erfolg neue Anwendungsbereiche erschlossen: "Ich erkannte, daß man durch richtige Haltung, Atmung und Bewegung Haltungsschäden bessern bzw. heilen kann. Das gilt für den Schulter- und Nackenbereich, aber auch für alle Gelenke und Probleme im kleinen Becken: Prostatabeschwerden, Gebärmuttersenkung, Inkontinenz und Leistenbrüche. Auch Stoffwechselerkrankungen und Kreislaufprobleme werden beeinflußt, denn der Atem ist Träger des Stoffwechselgeschehens."
Isometrik
Isometrik sind leichte Spannungsübungen, durch die gezielt Muskeln aufgebaut werden. Man spannt einzelne Muskelgruppen ohne Bewegung an und lockert sie nach einer bestimmten Zeit wieder. Durch mehrmaliges Wiederholen bewirkt dieses Muskeltraining eine Kräftigung. Besonders geeignet für Personen mit eingeschränkten Bewegungsabläufen (z. B. bei Gipsverbänden).
Jacobsen Entspannung
Die progressive Muskelrelaxation (kurz PMR) nach E. Jacobsen (1885-1976) dient der frühzeitigen Wahrnehmung und nach Möglichkeit auch aktiven Verminderung von Spannungszuständen in der Muskulatur.
Die Durchführung erfolgt in drei Phasen:
In einer psychologischen Vorbereitungsphase werden die Therapie erläutert und Ängste abgebaut.
Es folgt die Anwendungsphase. Der Therapeut gibt Signale zu An- und Entspannung von Muskelgruppen, z. B. zum Faustschließen. Der Patient soll sich auf die Wahrnehmung von An- und Entspannung konzentrieren. Sechzehn Muskelgruppen sind in ihrer Behandlungsabfolge festgelegt. Nach der Übung wird der Patient seiner Tiefenentspannung überlassen und dann langsam zurückgeholt. Der Schritt des Zurückholens aus der tiefen Entspannung ist für den Erfolg, aber auch für den ungefährlichen Ablauf der Therapie sehr wichtig. In einer dritten und letzten Phase werden positive und negative Wahrnehmungen sowie die empfundene Tiefe der Entspannung besprochen.
Die bewusste Entspannung bewirkt eine Aktivierung des Parasympathikus, also des Anteils des vegetativen Nervensystems, der für die Senkung des Blutdrucks, die Abnahme der Herzschlagrate, Entspannung der Muskulatur und tiefe und langsame Atmung zuständig ist.
Kaiserbad
Der Kaiserbad-Zuber besteht aus massiver Glockenbronze. Der Benutzer fühlt sich in diesem königlichen Zuber wie ein "Kaiser". Bequem haben zwei Personen in dieser Wanne Platz. Die ideale Wärmeleitfähigkeit, gepaart mit einem Kräuteraufguss in einem Leinensäckchen, wirken wahre Wunder.
· Stärkung des Immunsystems
· zur unterstützenden Behandlung akuter Erkältungs- und Muskulatursymthome
· Stressabbau und Erholung
· normale Badewassertemperatur
· empfohlenen Aufenthaltsdauer: ca. 20 Minuten
· danach: 20-30 Minuten ruhen
Kraxenofen
Auf alten Bergbauernhöfen war der Kraxenofen fester Bestandteil der guten Stube. Die moderne Version besteht aus bequemen Mauersitznischen, in die mit herrlich duftendem Heu gefüllte Raufen, die sogenannten Kraxen, eingepasst sind.
Das Heu wird mit aufsteigendem Wasserdampf allmählich durchwärmt. Durch das Aufheizen entfaltet es in den wie komfortable Rückenlehnen geformten Kraxen seine wohltuenden Eigenschaften, entspannend und belebend.
La Stone-Therapie
Glatte, rundgeschliffene Lavasteine, auf circa 50 Grad Celsius erhitzt, sind die Basis einer Massagebehandlung, die in Arizona entwickelt wurde. Dabei werden bis zu 40 heiße Steine auf die Energiezentren des Körpers gelegt. Zusätzlich kommen auch einige eisgekühlte Marmorsteine zum Einsatz. Die Stimulation durch Heiß-Kalt-Reize funktioniert ähnlich wie bei einer klassischen Kneippbehandlung.
Erst nach ausgiebigen Vorbereitungen beginnt die eigentliche Massage, die mit unterschiedlich großen Steinen durchgeführt wird. Duftende Öle, vorab großzügig auf dem ganzen Körper verteilt, und sanfte Musik steigern den Wohlfühleffekt. Der Einsatz von temperierten Steinen bei der Behandlung müder Muskeln ist nicht neu. Die Chinesen kannten ähnliche Verfahren schon 2.000 vor Christus.
Auch indianische und hawaiische Schamanen haben Behandlungen mit erwärmten Steinen durchgeführt. Im Grunde ist das Ganze eine wiederentdeckte Naturtherapie. Die La-Stone-Behandlung ist im Prinzip eine Wärmetherapie. Vor allem durch die Wärme wird die äußerst muskelentspannende Wirkung erzielt. Diese wird noch verstärkt durch die intensiven Massagegriffe.
Laconium
Mit Laconium wird eine trockene Saunaform bezeichnet, die Temperatur liegt bei ca. 55°C. Nach kurzer Zeit wird der Körper so erwärmt, dass er durch intensives Schwitzen optimal entgiftet wird. Die Durchblutung wird angeregt, der Abbau von Stoffwechselschlacken beschleunigt und die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert.
Das regelmässige Schwitzen im Laconium hilft zudem, Stress nachhaltig abzubauen. Die Herztätigkeit wird angeregt und der Blutdruck reguliert. Das Resultat ist ein Gefühl von Frische und tiefer seelischer und körperlicher Entspannung. Die Aufenthaltsdauer im Laconium wird nach dem eigenen Wohlbefinden festgelegt, die entschlackende Wirkung setzt aber bereits nach 15 bis 20 Minuten ein.
· sanfte Form der Finnischen Sauna
· Temperaturen: 55°C
· Raumklima: trocken
· zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers
· hilft schädliche Umwelteinflüsse und Stress abzubauen
· regt Herztätigkeit und Kreislauf an
· empfohlene Aufenthaltsdauer: 15-20 Minuten, 2-3 x wöchentlich
· danach: 20-30 Min. ruhen
Liquid Sound
Baden in Licht und Musik. Zum schwerelosen Schweben im warmen Salzwasser hört man Sphärenklänge und Walgesänge, sieht farbiges Licht und Videobilder.
Lymphdrainage
Mit Hilfe der Lymphgefässe wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und in die Blutgefässe zurückgebracht. Wenn das Lymphsystem in seiner Funktion gestört ist, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen (Ödemen). Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, das gestörte Gleichgewicht zwischen der Menge von Gewebewasser und der Leistungsfähigkeit der Lymphbahnen wiederherzustellen. Gleichzeitig soll das Immunsystem angeregt werden. Die Lymphdrainage gehört, wie die Klassische Massage und die Bindegewebsmassage, zu den manuellen Therapieformen.
Philosophie / Entstehungsgeschichte
Die manuelle Lymphdrainage wurde vom dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder entwickelt. Er arbeitete vor rund 50 Jahren in Cannes (Südfrankreich) in einem Institut für physikalische Therapie. Dort beobachtete er, dass Kurpatienten mit chronischen Erkältungskrankheiten oft stark geschwollene Lymphknoten am Hals aufwiesen. Vodder massierte - entgegen der damaligen Lehrmeinung - die vergrösserten Halslymphknoten eines jungen Mannes mit vorsichtigen Dreh- und Pumpbewegungen. Der junge Mann wurde gesund. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte Vodder die manuelle Lymphdrainage.
La Stone-Therapie
Glatte, rundgeschliffene Lavasteine, auf circa 50 Grad Celsius erhitzt, sind die Basis einer Massagebehandlung, die in Arizona entwickelt wurde. Dabei werden bis zu 40 heiße Steine auf die Energiezentren des Körpers gelegt. Zusätzlich kommen auch einige eisgekühlte Marmorsteine zum Einsatz. Die Stimulation durch Heiß-Kalt-Reize funktioniert ähnlich wie bei einer klassischen Kneippbehandlung.
Erst nach ausgiebigen Vorbereitungen beginnt die eigentliche Massage, die mit unterschiedlich großen Steinen durchgeführt wird. Duftende Öle, vorab großzügig auf dem ganzen Körper verteilt, und sanfte Musik steigern den Wohlfühleffekt. Der Einsatz von temperierten Steinen bei der Behandlung müder Muskeln ist nicht neu. Die Chinesen kannten ähnliche Verfahren schon 2.000 vor Christus.
Auch indianische und hawaiische Schamanen haben Behandlungen mit erwärmten Steinen durchgeführt. Im Grunde ist das Ganze eine wiederentdeckte Naturtherapie. Die La-Stone-Behandlung ist im Prinzip eine Wärmetherapie. Vor allem durch die Wärme wird die äußerst muskelentspannende Wirkung erzielt. Diese wird noch verstärkt durch die intensiven Massagegriffe.
Laconium
Mit Laconium wird eine trockene Saunaform bezeichnet, die Temperatur liegt bei ca. 55°C. Nach kurzer Zeit wird der Körper so erwärmt, dass er durch intensives Schwitzen optimal entgiftet wird. Die Durchblutung wird angeregt, der Abbau von Stoffwechselschlacken beschleunigt und die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert.
Das regelmässige Schwitzen im Laconium hilft zudem, Stress nachhaltig abzubauen. Die Herztätigkeit wird angeregt und der Blutdruck reguliert. Das Resultat ist ein Gefühl von Frische und tiefer seelischer und körperlicher Entspannung. Die Aufenthaltsdauer im Laconium wird nach dem eigenen Wohlbefinden festgelegt, die entschlackende Wirkung setzt aber bereits nach 15 bis 20 Minuten ein.
· sanfte Form der Finnischen Sauna
· Temperaturen: 55°C
· Raumklima: trocken
· zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers
· hilft schädliche Umwelteinflüsse und Stress abzubauen
· regt Herztätigkeit und Kreislauf an
· empfohlene Aufenthaltsdauer: 15-20 Minuten, 2-3 x wöchentlich
· danach: 20-30 Min. ruhen
Liquid Sound
Baden in Licht und Musik. Zum schwerelosen Schweben im warmen Salzwasser hört man Sphärenklänge und Walgesänge, sieht farbiges Licht und Videobilder.
Lymphdrainage
Mit Hilfe der Lymphgefässe wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und in die Blutgefässe zurückgebracht. Wenn das Lymphsystem in seiner Funktion gestört ist, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen (Ödemen). Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, das gestörte Gleichgewicht zwischen der Menge von Gewebewasser und der Leistungsfähigkeit der Lymphbahnen wiederherzustellen. Gleichzeitig soll das Immunsystem angeregt werden. Die Lymphdrainage gehört, wie die Klassische Massage und die Bindegewebsmassage, zu den manuellen Therapieformen.
Philosophie / Entstehungsgeschichte
Die manuelle Lymphdrainage wurde vom dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder entwickelt. Er arbeitete vor rund 50 Jahren in Cannes (Südfrankreich) in einem Institut für physikalische Therapie. Dort beobachtete er, dass Kurpatienten mit chronischen Erkältungskrankheiten oft stark geschwollene Lymphknoten am Hals aufwiesen. Vodder massierte - entgegen der damaligen Lehrmeinung - die vergrösserten Halslymphknoten eines jungen Mannes mit vorsichtigen Dreh- und Pumpbewegungen. Der junge Mann wurde gesund. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte Vodder die manuelle Lymphdrainage.
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